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Nasser Hund nach dem Spaziergang? So bleiben Hund und Zuhause sauber

Geschrieben von Armanda |

Nasser Hund und schlammige Pfoten nach dem Spaziergang? Erfahren Sie, wie Sie Ihren Hund richtig abtrocknen, schmutzige Pfoten reinigen und Ihr Zuhause frisch und sauber halten.

Nasser Hund

Ein kräftiger Regenschauer, ein schlammiger Waldweg oder ein begeisterter Sprung in eine Pfütze: Für viele Hunde ist das ein großer Spaß, für Ihr Zuhause eher weniger. Nasse Pfoten und feuchtes Fell sorgen schnell für Pfotenabdrücke auf dem Boden, Sand auf dem Sofa und den typischen Geruch eines nassen Hundes. Mit einer guten Routine nach dem Spaziergang können Sie zum Glück viel Schmutz und Feuchtigkeit draußen halten. Gleichzeitig ist dies ein guter Moment, um Pfoten, Haut und Fell Ihres Hundes kurz zu kontrollieren.

Warum sollten Sie Ihren Hund nach dem Spaziergang gut abtrocknen?

Nach einem nassen Spaziergang ist es sinnvoll, Ihren Hund gründlich abzutrocknen. So vermeiden Sie nicht nur nasse Pfotenabdrücke und feuchte Böden oder Möbel. Durch gründliches Abtrocknen verhindern Sie auch, dass Feuchtigkeit, Schmutz und Schlamm längere Zeit im Fell und zwischen den Haaren zurückbleiben. Besonders bei Hunden mit langem, dickem oder dichtem Fell kann es recht lange dauern, bis Haut und Unterwolle vollständig trocken sind.

Achten Sie beim Abtrocknen besonders auf Stellen, an denen Feuchtigkeit leicht zurückbleibt, beispielsweise zwischen den Zehen, unter dem Bauch, in den Achselhöhlen und in Hautfalten. Bei langhaarigen Hunden sollten Sie das Fell lieber vorsichtig trocken tupfen, anstatt kräftig zu reiben. Starkes Reiben kann dazu führen, dass sich die Haare schneller verheddern und verfilzen.

Das Abtrocknen ist gleichzeitig ein guter Zeitpunkt für eine kurze Kontrolle. Schauen Sie beispielsweise nach Rötungen, kleinen Wunden, Steinchen, Zweigen oder anderem Schmutz zwischen den Zehen oder im Fell.

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Schlammige Pfoten nach dem Spaziergang reinigen

Hat Ihr Hund nur nasse Pfoten? Dann reicht gründliches Abtrocknen mit einem saugfähigen Handtuch meist aus. Nach einem Spaziergang durch Schlamm, Sand oder nasses Gras kann eine zusätzliche Reinigung erforderlich sein.

Spülen Sie stark verschmutzte Pfoten gegebenenfalls mit lauwarmem Wasser ab. So entfernen Sie Schlamm und Sand, ohne jedes Mal Shampoo verwenden zu müssen. Ein Pfotenreiniger kann ebenfalls praktisch sein, um Schmutz rund um die Pfoten und zwischen den Zehen zu lösen. Trocknen Sie die Pfoten anschließend sorgfältig ab. Vergessen Sie dabei vor allem die Zwischenräume zwischen den Zehen und den Bereich rund um die Ballen nicht. Bei Hunden mit viel Fell zwischen den Zehen können Feuchtigkeit und Schmutz dort leicht zurückbleiben.

Möchten Sie nur die Pfoten, den Bauch oder eine andere kleine Stelle reinigen? Dann können Sie auch einen feuchten Waschlappen verwenden. Verwenden Sie vorzugsweise nur lauwarmes Wasser oder ein Pflegeprodukt, das für die Haut von Hunden geeignet ist.

Einen nassen Hund richtig abtrocknen

Beginnen Sie beim Abtrocknen am besten mit den Pfoten. Arbeiten Sie sich anschließend über Bauch und Brust zum restlichen Körper vor. Verwenden Sie vorzugsweise ein weiches, gut saugfähiges Handtuch, das groß genug für Ihren Hund ist.

Wie lange es dauert, bis ein Hund vollständig trocken ist, kann sehr unterschiedlich sein. Ein kurzhaariger Hund kann nach gründlichem Abtrocknen relativ schnell trocken sein, während langes, dickes oder doppeltes Fell die Feuchtigkeit wesentlich länger speichern kann. Fühlen Sie deshalb nicht nur die Felloberfläche, sondern prüfen Sie auch, ob das Fell näher an der Haut noch feucht ist.

Ein Hundebademantel kann dann eine praktische Ergänzung sein. Dieser nimmt nach dem ersten Abtrocknen noch zusätzliche Feuchtigkeit aus dem Fell auf. Das ist nicht nur angenehm für Ihren Hund, sondern kann auch verhindern, dass er anschließend sein nasses Fell am Sofa, Teppich oder an Ihrer Hose trocken reibt.

Kann man einen Hund trocken föhnen?

Ein Föhn kann dabei helfen, das Fell weiter zu trocknen, sollte jedoch vorsichtig verwendet werden. Wählen Sie eine niedrige Temperatur und eine sanfte Gebläsestufe und halten Sie ausreichend Abstand zur Haut. Richten Sie niemals über längere Zeit heiße Luft auf dieselbe Stelle.

Nicht jeder Hund empfindet das Geräusch oder den Luftstrom als angenehm. Gewöhnen Sie Ihren Hund deshalb langsam daran. Für Hunde mit langem oder sehr dickem Fell kann ein Hundeföhn beziehungsweise Blower praktisch sein. Im Gegensatz zu einem normalen Föhn ist ein solcher Blower vor allem dafür gedacht, Wasser mit einem kräftigen Luftstrom aus dem Fell zu blasen. Dies kann das Trocknen von dickem Fell und Doppelfell deutlich erleichtern. Gewöhnen Sie Ihren Hund auch hier langsam an das Geräusch und den Luftstrom.

Warum riecht ein nasser Hund?

Der typische Geruch eines nassen Hundes entsteht nicht dadurch, dass Regenwasser selbst unangenehm riecht. Auf der Haut und im Fell leben von Natur aus Mikroorganismen. Außerdem befinden sich dort Hautfette und verschiedene Geruchsstoffe. Wenn das Fell nass wird, werden flüchtige Geruchsstoffe leichter freigesetzt und zusammen mit der verdunstenden Feuchtigkeit verbreitet. Deshalb riecht ein nasser Hund häufig deutlich stärker als ein trockener Hund.

Gründliches Abtrocknen und ausreichendes Trocknen des Fells tragen dazu bei, dass der Geruch schneller verschwindet. Riecht Ihr Hund auch dann auffällig stark oder unangenehm, wenn er vollständig trocken ist? Kontrollieren Sie dann Haut und Ohren. Ein ungewöhnlicher Geruch in Kombination mit beispielsweise Juckreiz, Rötungen, Schuppen oder häufigem Lecken kann ein Grund sein, Haut oder Ohren von einem Tierarzt untersuchen zu lassen.

Wie bleibt Ihr Zuhause mit einem nassen Hund frisch?

Am einfachsten ist es, zu verhindern, dass sich Feuchtigkeit und Schlamm im ganzen Haus verteilen. Machen Sie die Reinigung nach der Rückkehr deshalb zu einer festen Routine. Lassen Sie Ihren Hund beispielsweise kurz auf einer Schmutzfangmatte an der Tür warten, während Sie Pfoten und Fell abtrocknen.

Waschen Sie Hundehandtücher, Decken, Bezüge von Hundebetten und andere Textilien, auf denen Ihr Hund regelmäßig liegt, entsprechend den Pflegehinweisen. Lassen Sie nasse Handtücher und Decken außerdem vollständig trocknen, bevor Sie sie erneut verwenden oder verstauen. Ein feuchtes Hundebett oder eine feuchte Decke kann sonst selbst einen unangenehmen Geruch entwickeln.

Hat Ihr Hund an seinem Liegeplatz eine nasse Stelle hinterlassen? Lassen Sie den Untergrund gut trocknen und waschen Sie einen abnehmbaren Bezug, wenn dies möglich ist. Bei einem Sofa, Teppich oder anderen Textilien ist es wichtig, die Feuchtigkeit so schnell wie möglich aufzunehmen und das Material anschließend vollständig trocknen zu lassen.

Muss man einen schlammigen Hund jedes Mal waschen?

Nein, das ist normalerweise nicht notwendig. Ist Ihr Hund hauptsächlich nass oder befinden sich nur einige Schlammspritzer an Pfoten und Bauch? Dann reichen Abspülen mit lauwarmem Wasser und gründliches Abtrocknen häufig aus. Ihren Hund nach jedem nassen Spaziergang vollständig mit Shampoo zu waschen, ist in der Regel nicht erforderlich.

Ist das Fell wirklich schmutzig oder hat sich Ihr Hund beispielsweise in etwas gewälzt? Dann kann eine Wäsche natürlich sinnvoll sein. Verwenden Sie dafür ein mildes Hundeshampoo, das zur Haut und zum Fell Ihres Hundes passt. Für kleinere verschmutzte Stellen kann ein Reinigungsschaum oder -spray für Hunde eine praktische Alternative zu einer vollständigen Wäsche sein.

Auch die Pfotenballen verdienen Aufmerksamkeit. Besonders bei viel Regen, Kälte oder Streusalz können sie trockener oder rauer werden. Ein Pfotenbalsam kann zur Pflege der Ballen und dazu verwendet werden, sie geschmeidig zu halten.

Ein Hund, der gerne durch Pfützen und Schlamm rennt, und ein jederzeit blitzsauberes Zuhause lassen sich vielleicht nie ganz perfekt miteinander vereinbaren. Eine gute Routine macht jedoch einen großen Unterschied. Und der eine schlammige Pfotenabdruck, der trotzdem entwischt? Der gehört vielleicht einfach ein kleines bisschen zum Leben mit einem Hund dazu.

Häufig gestellte Fragen

Warum stinkt ein nasser Hund?

Wenn das Fell nass wird, können Geruchsstoffe, die sich auf der Haut und im Fell befinden, leichter freigesetzt werden. Beim Trocknen werden diese flüchtigen Geruchsstoffe verbreitet, wodurch der typische Geruch eines nassen Hundes stärker auffällt.

Was ist der Unterschied zwischen einem Föhn und einem Blower für Hunde?

Ein Föhn kombiniert den Luftstrom meist mit Wärme. Ein Blower arbeitet hauptsächlich mit einem kräftigen Luftstrom, um Wasser aus dem Fell zu blasen. Deshalb ist ein Blower besonders praktisch für Hunde mit dickem, langem oder doppeltem Fell.

Sollte ich meinen Hund nach dem Regen abtrocknen?

Ja, besonders wenn Ihr Hund ziemlich nass geworden ist. Trocknen Sie vor allem die Pfoten, den Bauch und Stellen ab, an denen Feuchtigkeit leicht zurückbleibt. Bei dickem oder langem Fell sollten Sie außerdem kontrollieren, ob das Fell auch nahe an der Haut gut trocknet.

Kann ich meinen Hund mit einem Waschlappen waschen?

Zum Reinigen von beispielsweise schlammigen Pfoten oder einem schmutzigen Bauch können Sie problemlos einen Waschlappen mit lauwarmem Wasser verwenden. Für eine vollständige Wäsche ist ein geeignetes Hundeshampoo praktischer, wenn Wasser allein nicht ausreicht.

Wie lange dauert es, bis ein Hund trocken ist?

Das hängt vom Felltyp, davon, wie nass der Hund ist, und von der Umgebung ab. Kurzes, dünnes Fell trocknet wesentlich schneller als dickes Fell oder Doppelfell. Ein Handtuch, Hundebademantel oder gegebenenfalls ein geeigneter Föhn oder Blower können das Trocknen beschleunigen.

Wie verhindere ich, dass mein Zuhause nach Hund riecht?

Trocknen Sie Ihren Hund nach nassen Spaziergängen gründlich ab und lassen Sie feuchte Hundebetten, Decken und Handtücher vollständig trocknen. Waschen Sie Textilien regelmäßig entsprechend den Pflegehinweisen und halten Sie auch die bevorzugten Liegeplätze Ihres Hundes sauber. Riecht Ihr Hund selbst stark, obwohl sein Fell trocken ist, sollten Sie auch Haut und Ohren kontrollieren.

Kann ich meinen Hund mit einem Föhn trocknen?

Ja, aber verwenden Sie eine niedrige Temperatur und halten Sie ausreichend Abstand zur Haut. Achten Sie darauf, dass die Luft nicht zu heiß wird, und gewöhnen Sie Ihren Hund langsam an das Geräusch und den Luftstrom.

Was mache ich mit einer nassen Stelle, auf der mein Hund gelegen hat?

Nehmen Sie die Feuchtigkeit so schnell wie möglich auf und lassen Sie die Stelle vollständig trocknen. Waschen Sie abnehmbare Bezüge und Decken entsprechend den Pflegehinweisen. Besonders bei Polstermöbeln und Hundebetten ist gründliches Trocknen wichtig, um einen muffigen Geruch zu vermeiden.

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Armanda-Klein

Über die Person

Armanda, tiermedizinische Fachangestellte bei Medpets

Armanda ist tiermedizinische Fachangestellte und Content Specialist bei Medpets mit einem Hintergrund in der Veterinärmedizin. Sie bietet verständliche und fachkundige Beratung zu Tiergesundheit, Verhalten und Pflege, damit Tierhalter gut informierte Entscheidungen treffen können.

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