Ist es verpflichtend, den Hund im Auto zu sichern?
Wenn Sie mit Ihrem Hund unterwegs sind, möchten Sie natürlich, dass er sicher und bequem reist. Aber ist es eigentlich Pflicht, den Hund im Auto zu sichern? In Österreich gilt laut Straßenverkehrsordnung, dass Tiere als Ladung gelten und so gesichert werden müssen, dass sie die Verkehrssicherheit nicht gefährden. Ein ungesicherter Hund stellt somit ein Risiko dar. Deshalb sind Sie verpflichtet, ihn sicher zu transportieren! Zum Beispiel mit einem Autogurt, einer Transportbox oder einem Trenngitter.
Die Vorschriften können sich jährlich ändern. Daher ist es wichtig, vor der Abreise die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Landes zu prüfen. So vermeiden Sie unangenehme Überraschungen unterwegs und stellensicher, dass Ihr Vierbeiner überall sicher mitreist.
Was ist die sicherste Art, einen Hund im Auto zu transportieren?
Ein passender und sicherer Transport des Hundes ist entscheidend für eine entspannte Autofahrt. Je nach Fahrzeug und Vorlieben des Hundes gibt es verschiedene Optionen:
Hundegeschirr mit Sicherheitsgurt
So sitzt Ihr Hund sicher und gemütlich auf der Rückbank. Der Sicherheitsgurt lässt sich einfach am Gurtsystem des Autos befestigen und wird mit einem Karabinerhaken am Geschirr des Hundes befestigt. Kombinieren Sie das mit einem Autositz oder einer Autodecke, um die Rückbank sauber zu halten.
Transportbox oder Reisetasche
Sie möchten Ihren Hund lieber in einer Transportbox mitnehmen? Dann wählen Sie am besten eine Transportbox von Trixie, die in den Kofferraum passt, oder eine faltbare Reisetasche, die sich für die Rückbank eignet. So sitzt Ihr Hund sicher in einem abgeschlossenen Raum und kann dennoch herausschauen.
Trenngitter und Hunderampe
Haben Sie genug Platz im Kofferraum? Mit einem Trenngitter verhindern Sie, dass Ihr Hund nach vorne springt. Hat Ihr Hund Schwierigkeiten beim Einsteigen, zum Beispiel wegen seiner Größe oder wegen Gelenkproblemen, bietet eine klappbare Rampe eine gute Lösung. Das ist angenehmer für Ihren Hund und für den Rücken.
Stress beim Autofahren: was tun?
Wie schön ist es, gemeinsam mit dem Hund unterwegs zu sein, am Strand zu entspannen oder im Wald spazieren zu gehen? Für viele Tiere ist die Autofahrt leider nicht so angenehm wie für ihre Besitzer. Wenn Ihr Hund im Auto schnell gestresst ist, schränkt das die Möglichkeiten ein, Ausflüge in entferntere Gegenden zu unternehmen. Die Ursache kann in einer schlechten Erfahrung, Übelkeit während der Fahrt oder einer negativen Verknüpfung mit dem Autofahren liegen. Oft verstärken sich diese Ursachen gegenseitig. Daher ist es wichtig, Stress während der Autofahrt rechtzeitig zu reduzieren.
Beginnen Sie frühzeitig mit dem Training, bevor Sie mit Ihrem Hund verreist. Stress beim Autofahren kann in den meisten Fällen durch gezieltes Training abgebaut werden. Nehmen Sie sich Zeit dafür und überstürzen Sie nichts. Teilen Sie das Training in kleine Schritte auf und beginnen Sie in einem stehenden Auto. Wenn Sie dabei auf Schwierigkeiten stoßen, wenden Sie sich an einen Verhaltensspezialisten. Unterstützend können Sie Ihrem Hund beruhigende Mittel geben wie Dr Ann’s Stress Reduction oder Zylkene. Auch Produkte auf Basis von Pheromonen wie Adaptil helfen, den Stress Ihres Hundes zu verringern. Beginnen Sie rechtzeitig mit diesen Maßnahmen.
Woran erkennt man Stress bei Hunden?
- Heftiges Hecheln und Gähnen
- Bellen
- Zittern
- Lecken der Lefzen ohne ersichtlichen Grund
- Hochgezogene Vorderpfote
- Im Kreis laufen
- Allgemeine Unruhe
Tipps gegen Reiseübelkeit bei Hunden
Genau wie bei Menschen kann auch Hunden während der Autofahrt übel werden. Die Bewegung im Auto kann das Gleichgewichtsorgan stören. Anzeichen sind übermäßiger Speichelfluss, Unruhe, Schmatzen oder Erbrechen. Das macht die Autofahrt deutlich unangenehmer. Unterstützend können Sie ein Ergänzungsmittel wie Puur Tour einsetzen. Es empfiehlt sich, dieses Produkt schon vor einer langen Fahrt auszuprobieren, um zu sehen, wie der Hund darauf reagiert. Falls es nicht ausreichend wirkt, bleibt noch genug Zeit, mit Ihrem Tierarzt über weitere Optionen zu sprechen.