Was sollte ein Hund nicht fressen?
Geschrieben von Mara |
Es gibt einige Dinge, die ein Hund nicht fressen sollte, aber welche sind das? In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über Produkte wissen müssen, die Ihr Hund nicht fressen sollte.
Welche Gegenstände im und rund um das Haus können für Ihren Hund gefährlich sein?
Im Haus gibt es unzählige Dinge, die Probleme verursachen können. Oft sehen sie sehr harmlos aus, sodass Sie nicht immer erkennen, dass sie eine Gefahr darstellen können. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über Dinge im Haus, bei denen Sie vorsichtig sein sollten.
Pflanzen und Blumen
Bestimmte Pflanzen und Blumen können Beschwerden verursachen, sobald sie von einem Hund gefressen werden. In manchen Fällen reicht bereits das Kauen auf einem Zweig oder Blatt aus, um Beschwerden hervorzurufen. Prüfen Sie vor dem Kauf einer Pflanze oder Blume immer, ob sie für Ihren Hund gefährlich sein kann. In unserem Artikel „Welche Pflanzen sind für Ihren Hund giftig?“ erfahren Sie, welche Pflanzen für Ihren Vierbeiner gefährlich sind.
Wussten Sie, dass auch Eicheln für Ihren Hund giftig sind? Seien Sie also vorsichtig, wenn Sie einen Herbstspaziergang machen!
Reinigungsartikel
Bei Reinigungsartikeln geht es nicht nur um Reinigungs- oder Desinfektionsmittel, sondern auch um Putz- und Spültücher sowie Schwämme. Diese Produkte haben eine absorbierende Wirkung. Dadurch kann es zu einer schweren Verstopfung im Magen oder Darm kommen. Wird diese nicht rechtzeitig behandelt, ist eine Operation oft die einzige Möglichkeit.
Lebensmittel für Menschen
Hunde vertragen die Lebensmittel, die wir essen, häufig nicht gut.
Dazu gehören die folgenden Produkte:
Zwiebeln, Knoblauch, Lauch und Schnittlauch
Hunde können durch den Verzehr sowohl roher als auch verarbeiteter Lauchgewächse (Allium) schnell sehr krank werden. Bereits die einmalige Aufnahme kleiner Mengen kann dazu führen.
Knoblauch wird häufig in natürlichen Floh- und Zeckenmitteln verwendet, beispielsweise in den Biofood Knoblauchtabletten für Hunde und Katzen. Mehr darüber erfahren Sie in unserem Blog „Sind Knoblauch, Teebaumöl oder Alkohol in Tierprodukten gefährlich?“.
Avocado
Dabei geht es sowohl um das Fruchtfleisch als auch um den Kern. Das Fruchtfleisch kann Magen-Darm-Beschwerden verursachen und aufgrund seines hohen Fettgehalts sogar eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse auslösen. Der Kern kann den Darm verschließen.
Trauben, Korinthen und Rosinen
Trauben können nach dem Verzehr die Nieren schädigen.
Schokolade und Kaffee
Theobromin und Koffein in Schokolade sowie Koffein in Kaffee können bei einem Hund schwere Beschwerden verursachen.
Lesen Sie auch unseren Blog „Was passiert, wenn mein Hund oder meine Katze Schokolade frisst?“
Brotteig
Brotteig selbst ist für Hunde nicht unbedingt giftig, aber der Teig beginnt im Magen zu gären und aufzugehen. Dadurch wird der Magen überfüllt und der dabei entstehende Alkohol ist giftig.
Xylit
Xylit ist beispielsweise in Kaugummi und Süßigkeiten enthalten, wird aber auch in vielen Lightprodukten als Zuckerersatz verwendet, etwa in Frühstückskuchen.
Alkohol
Hunde reagieren empfindlicher auf Alkohol als Menschen. Er kann zu neurologischen Symptomen und Leberversagen führen.
Rohes Fleisch und rohe Eier
Rohes Fleisch und rohe Eier können Krankheitserreger enthalten, durch die Ihr Hund sehr krank werden kann. Dazu gehören Salmonellen und die Aujeszky-Krankheit.
Lesen Sie auch unseren Artikel „Was ist für Ihr Haustier giftig?“.
Möchten Sie wissen, welche Gemüse- und Obstsorten Ihr Hund essen darf? Dann lesen Sie unseren Blog „Was darf ein Hund essen?“