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Pfau

Der Pfau ist ein auffälliger Ziervogel, der seit langer Zeit von Menschen aufgrund seines besonderen Aussehens und seines imposanten Paarungsverhaltens gehalten wird. Insbesondere der Indische oder Blaue Pfau ist weltweit bekannt und wird häufig in Parks, Tiergehegen und großen privaten Gärten gesehen. Ursprünglich stammt diese Art aus Indien und Sri Lanka. Pfauen gehören zu den Fasanenartigen und sind bodenbewohnende Vögel, schlafen jedoch von Natur aus gerne hoch, um sich sicherer zu fühlen. Vor allem das Männchen fällt durch seine langen, prächtigen Schmuckfedern mit Augenflecken auf, die es während des Paarungsrituals verwendet. Pfauen benötigen viel Platz, geeigneten Schutz und eine ruhige Umgebung, um ihr natürliches Verhalten gut ausleben zu können.

Pfau

Eigenschaften

Ursprungsland: India und Sri Lanka
Körperbau: Großer, schlanker Vogel mit langen Beinen, kurzem kräftigem Schnabel und auffälliger Haube. Das Männchen hat außerdem eine lange Schleppe aus Schmuckfedern.
Farben und Felltypen: Das Männchen hat meist blaue und grüne Federn mit auffälligen Augenflecken in den Schwanzfedern. Das Weibchen ist unauffälliger gefärbt, meist grünbraun, und hat keine langen Schwanzfedern.
Gewicht: 2,7 - 6 kg
Widerristhöhe: 90 - 115 cm
Lebenserwartung: 10 - 20 Jahre
Gesundheitliche Risiken: Empfindlich für Parasiten, Ernährungsfehler, Nierenprobleme wie Gicht bei ungeeigneter Ernährung sowie allgemeine Geflügelkrankheiten.

Charakterprofil

Sozialverhalten gegenüber Artgenossen
Menschenbezogenheit
Pflegeanforderungen
Platzbedarf
Geräuschpegel
Bewegungsbedarf
Anfängergeeignet

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Lebensumgebung

Pfauen fühlen sich am wohlsten in einer geräumigen, sicheren Umgebung, in der sie laufen, nach Nahrung suchen und sich zurückziehen können. Obwohl es Bodenbewohner sind, suchen sie für die Nachtruhe gerne einen erhöhten Platz auf, wie eine stabile Sitzstange oder einen hohen Ruheplatz. In der Natur schlafen sie sogar hoch in Bäumen. Eine geeignete Unterkunft bietet daher nicht nur ausreichend Bewegungsraum, sondern auch Höhe, Schutz vor Regen und Wind sowie Schutz vor Raubtieren. Da Pfauen empfindlich auf Stress und Störungen reagieren können, ist eine ruhige Umgebung wichtig. Besonders in kleineren Wohnumgebungen sollte auch ihre laute Stimme berücksichtigt werden.

Ernährung

Pfauen sind Allesfresser und benötigen eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung. In der Natur fressen sie unter anderem Samen, Getreide, Beeren, Insekten und kleine Wirbeltiere. In menschlicher Haltung besteht die Basis meist aus hochwertigem Alleinfutter für Ziervögel oder anderem geeignetem Geflügelfutter, ergänzt durch Grünfutter und tierische Eiweißquellen in passenden Mengen. Eine falsch zusammengestellte Ernährung, beispielsweise mit zu viel Eiweiß oder Kalzium, kann gesundheitliche Probleme verursachen. Frisches Trinkwasser muss jederzeit zur Verfügung stehen.

Verhalten und Umgang

Pfauen sind aufmerksame und wachsame Vögel. Sie sind tagsüber aktiv und verbringen einen großen Teil ihrer Zeit mit Herumlaufen, der Futtersuche und dem Beobachten ihrer Umgebung. In der Paarungszeit versucht das Männchen, die Weibchen zu beeindrucken, indem es seine langen Schmuckfedern ausbreitet, damit vibriert und laut ruft. Außerhalb der Fortpflanzungsperiode sind Pfauen in ihrem Verhalten in der Regel weniger spektakulär, bleiben aber dennoch selbstständige Tiere, die von Natur aus nicht stark auf den Menschen ausgerichtet sind. Mit ruhigem und konsequentem Umgang können sie sich an ihren Halter gewöhnen, auch wenn sie meist keine ausgeprägten Kuscheltiere werden. Ihr Ruf ist laut und weit hörbar, besonders am Morgen, am Abend und während der Brutzeit.

Fortpflanzung & Zucht

Während der Brutzeit versucht ein Männchen, mehrere Weibchen an sich zu binden. Das Weibchen baut ein Nest am Boden, meist an einem geschützten Ort, und legt in der Regel einige Eier pro Gelege. Die Brutdauer beträgt etwa 28 Tage. Das Weibchen brütet die Eier aus und kümmert sich um die Küken; das Männchen spielt dabei in der Regel keine aktive Rolle. Die Küken sind Nestflüchter: Sie sind relativ schnell mobil und können der Mutter schon früh folgen. Pfauen werden im Alter von etwa zwei bis drei Jahren geschlechtsreif, wobei sich das Federkleid des Männchens allmählich vollständig entwickelt. Die Zucht von Pfauen erfordert viel Platz, Ruhe und Kenntnisse ihres Verhaltens. Auch eine gute Vorbereitung ist wichtig für die Aufzucht der Jungtiere.

Verwendung, Pflege und wichtige Hinweise

Pfauen werden vor allem als Zier- und Hobbytiere gehalten. Aufgrund ihres auffälligen Aussehens sind sie besonders bei Liebhabern mit viel Platz beliebt, wie in großen Gärten, auf Höfen und auf Landgütern. Gleichzeitig sind es keine Vögel für jeden Halter. Sie benötigen viel Platz, können laut sein und verlangen eine gut eingerichtete Unterkunft, die ihrem natürlichen Verhalten entspricht.

Die tägliche Pflege besteht aus der Bereitstellung von geeignetem Futter und frischem Wasser, dem Sauberhalten der Unterkunft sowie der regelmäßigen Kontrolle der Tiere auf Kondition, Kot, Gefieder und mögliche Parasiten. Gute Hygiene und vorbeugende Gesundheitsmaßnahmen sind wichtig, da geflügeltypische Erkrankungen und Parasiten auch bei Pfauen auftreten können. Zudem verdient die Ernährung besondere Aufmerksamkeit: Eine langfristig falsche Ernährung kann unter anderem zu Nierenproblemen und Gicht beitragen. Bei Zweifeln bezüglich Gesundheit oder Haltung ist es ratsam, einen Tierarzt mit Kenntnissen über Vögel oder Geflügel zu konsultieren.

Auch saisonale Einflüsse spielen eine Rolle. Pfauen benötigen Schutz vor nassem und rauem Wetter, während in wärmeren Perioden ausreichend Schatten und Belüftung wichtig sind. Während der Mauser verliert das Männchen seine Schmuckfedern, die anschließend wieder nachwachsen. Dies ist ein normaler Prozess, der mit dem jährlichen Zyklus zusammenhängt und dem Tier zusätzliche Energie abverlangt.

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