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Blutohr beim Hund

Geschrieben von Kelsey |

Ein Blutohr beim Hund, auch Othämatom genannt, kommt regelmäßig vor, insbesondere bei Hunden mit Hängeohren oder empfindlicher Haut. Meist sieht es auffällig aus: Das Ohr ist geschwollen, warm und fühlt sich weich an, als wäre es mit Flüssigkeit gefüllt. Ähnlich wie eine Blase. Viele Halter fragen sich: Ist ein Blutohr beim Hund gefährlich, müssen Sie eingreifen oder verschwindet es von selbst? In diesem Blog erfahren Sie alles über die Ursache, Behandlung und Erfahrungen mit einem Blutohr bei Hunden.

butohr beim hund

Was ist ein Blutohr beim Hund?

Ein Blutohr entsteht, wenn kleine Blutgefäße in der Ohrmuschel reißen. Dies geschieht häufig durch heftiges Kopfschütteln oder Kratzen am Ohr, beispielsweise bei einer Ohrenentzündung, Juckreiz oder einem Fremdkörper im Ohr. Das Blut sammelt sich zwischen der Haut und dem Knorpel an, wodurch das Ohr schmerzhaft anschwillt.

Dies wird auch als Othämatom bezeichnet.

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Blutohr beim Hund: Was ist die Ursache?

Die häufigsten Ursachen für ein Blutohr beim Hund sind:

  • Ohrenentzündung oder Ohrinfektion
  • Übermäßiger Juckreiz durch Allergien oder Parasiten (wie Ohrmilben)
  • Trauma, beispielsweise durch einen Schlag oder Stoß
  • Übermäßiges Kopfschütteln

Achtung: Ohne Behandlung kann sich das Ohr dauerhaft verformen. Dies wird beim Hund auch als Blumenkohlohr bezeichnet.

Welche Möglichkeiten gibt es, ein Blutohr zu behandeln?

Die Behandlung hängt vom Schweregrad des Blutohrs ab. In einigen leichten Fällen kann der Körper das Blut allmählich abbauen, häufig ist jedoch ein medizinischer Eingriff erforderlich.

Blutohr beim Hund selbst behandeln, ist das möglich?

Viele Menschen suchen nach Möglichkeiten, ein Blutohr beim Hund selbst zu behandeln, doch in der Regel reicht dies nicht aus. Eine Selbstbehandlung mit natürlichen Mitteln, wie einer Salbe oder Lotion mit Arnika, kann in leichten Fällen bei Schwellung und Empfindlichkeit unterstützend wirken, ersetzt jedoch keine medizinische Behandlung.

Wenden Sie sich im Zweifelsfall immer an einen Tierarzt.

Behandlung beim Tierarzt

Der Tierarzt beurteilt, wie das Blutohr behandelt werden muss. Es gibt mehrere Methoden. So kann es abgesaugt, gespült oder chirurgisch behandelt werden. Bei einem größeren oder wiederkehrenden Othämatom kann eine Operation erforderlich sein.

Operation eines Blutohrs beim Hund

Bei einer Operation des Blutohrs Ihres Hundes wird das angesammelte Blut entfernt. Anschließend wird das Ohr häufig mit Nähten und einem speziellen Verband fixiert, damit es sich nicht erneut füllt. Häufig wird dabei auch ein Kopfverband beim Hund angelegt, um das Ohr fest an seinem Platz zu halten. Als zusätzlichen Schutz können Sie den MPS Headcover. verwenden.

Häufig gestellte Fragen

Sollten Sie das Blutohr Ihres Hundes massieren oder nicht?

Das Massieren eines Blutohrs beim Hund wird nicht empfohlen, da sich die Verletzung dadurch verschlimmern kann oder weitere Blutgefäße reißen können.

Darf ein Blutohr beim Hund gekühlt werden?

Im Anfangsstadium kann das kurzzeitige Kühlen des Blutohrs mit einem Kühlpack oder einem nassen Tuch Linderung verschaffen. Wickeln Sie das Kühlmittel immer in ein Tuch, um direkten Hautkontakt zu vermeiden.

Kosten für ein Blutohr beim Hund

Die Kosten für die Behandlung eines Blutohrs beim Hund können je nach gewählter Methode (Punktion, Drainage, Operation) und Nachsorge variieren. Bitten Sie Ihren Tierarzt immer vorab um eine Kostenschätzung.

Ist ein Blutohr beim Hund gefährlich?

Ein Blutohr ist in der Regel nicht lebensbedrohlich, kann jedoch sehr schmerzhaft sein und führt ohne Behandlung häufig zu dauerhaften Schäden am Ohr. Deshalb ist es wichtig, nicht zu lange abzuwarten und einen Tierarzt aufzusuchen.

Verschwindet ein Blutohr beim Hund von selbst?

In leichten Fällen kann ein Blutohr von selbst abschwellen, doch das Risiko eines erneuten Auftretens oder einer dauerhaften Verformung des Ohrs ist hoch. Durch Narbenbildung kann sich das Ohr verformen, was auch als „Blumenkohlohr“ bezeichnet wird. Dies sieht nicht nur weniger schön aus, sondern kann auch das Hörvermögen und die Belüftung des Ohrs beeinträchtigen. Außerdem bleibt die zugrunde liegende Ursache häufig bestehen (wie eine Ohrenentzündung oder Allergie).

Blutohr beim Hund, Erfahrungen von Haltern

Viele Hundehalter berichten, dass sich ihr Hund nach der Behandlung schnell erholt hat. Ein häufiger Fehler besteht jedoch darin, zu lange zu warten und zu hoffen, dass es von selbst verschwindet. Eine schnelle Behandlung verhindert Komplikationen.

Praktische Tipps für die Genesung

  • Verhindern Sie Kopfschütteln: Verwenden Sie gegebenenfalls einen Schutzkragen oder Verband.
  • Kontrollieren Sie das Ohr täglich auf neue Schwellungen oder Anzeichen einer Entzündung.
  • Behandeln Sie die Ursache: Lassen Sie den Tierarzt auch auf Ohrmilben, Entzündungen oder Allergien untersuchen.
  • Verwenden Sie ausschließlich Produkte auf Empfehlung Ihres Tierarztes, auch wenn Sie natürliche Mittel wie Arnika in Betracht ziehen.

Zusammenfassung

Ein Blutohr bei Ihrem Hund muss sorgfältig von einem Tierarzt untersucht und behandelt werden. Auch wenn es vielleicht harmlos aussieht, kann es erhebliche Beschwerden verursachen. Achten Sie auf die Symptome, lassen Sie es rechtzeitig behandeln und verhindern Sie dauerhafte Schäden am Ohr.

Sind Sie unsicher? Wenden Sie sich immer an Ihren Tierarzt.

Haben Sie noch Fragen zu diesem Text? Kontaktieren Sie unser tierärztliches Team über WhatsApp: 0031 850 871 297 oder per E-Mail: tierarzt@medpets.at