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Mit dem Hund wandern: So sind Sie gut vorbereitet

Geschrieben von Meanne |

Mit Ihrem Hund zu wandern ist eine schöne Möglichkeit, gemeinsam längere Spaziergänge in der Natur zu unternehmen. Eine solche Tour erfordert jedoch eine gute Vorbereitung. Die Kondition und Gesundheit Ihres Hundes, die gewählte Route, das Wetter und die richtige Ausrüstung spielen dabei eine wichtige Rolle. In diesem Blog erfahren Sie, worauf Sie vor, während und nach einer Wanderung mit Ihrem Hund achten sollten.

Mit dem Hund wandern

Ist Ihr Hund zum Wandern geeignet?

Nicht jeder Hund eignet sich automatisch für eine lange Wanderung. Achten Sie daher zunächst auf die Gesundheit, das Alter und die Kondition Ihres Hundes. Ein gesunder, ausgewachsener Hund, der an längere Strecken gewöhnt ist, kann in der Regel auf eine Wanderung mitgenommen werden. Für Welpen und junge Hunde sind lange Spaziergänge weniger geeignet. Auch bei einem älteren Hund oder einem Hund mit gesundheitlichen Problemen ist es wichtig, die Länge und den Schwierigkeitsgrad der Wanderung anzupassen. Sind Sie unsicher, ob Ihr Hund eine längere oder anspruchsvollere Tour bewältigen kann? Sprechen Sie dann vorher mit Ihrem Tierarzt.

Zu den aktiven Hunderassen, die sich für längere Wanderungen eignen können, gehören der Border Collie, Labrador Retriever, Rhodesian Ridgeback, Australian Shepherd und Siberian Husky. Letztlich sind vor allem die Gesundheit, die Kondition und die individuellen Bedürfnisse Ihres Hundes entscheidend dafür, was er bewältigen kann.

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Die Kondition für Wanderungen langsam aufbauen

Eine lange Wanderung fordert Ihren Hund stärker als ein gewöhnlicher täglicher Spaziergang. Beginnen Sie daher nicht sofort mit einer langen oder anspruchsvollen Route, sondern steigern Sie die Dauer und das Tempo der Spaziergänge Schritt für Schritt. Beginnen Sie beispielsweise mit längeren Spaziergängen auf ebenem Gelände und fügen Sie anschließend nach und nach Hügel und unebene Untergründe hinzu. So kann sich Ihr Hund an verschiedene Arten der Belastung gewöhnen. Planen Sie zwischen längeren Trainingseinheiten außerdem ausreichend Ruhe ein, damit Ihr Hund Zeit zur Erholung hat. Achten Sie während des Aufbaus genau darauf, wie Ihr Hund reagiert, und passen Sie die Dauer oder Intensität bei Bedarf an.

Wählen Sie eine geeignete Wanderroute

Wählen Sie eine Wanderroute, die zur Kondition und Erfahrung Ihres Hundes passt. Informieren Sie sich vorab darüber, wie lang die Route ist, wie anspruchsvoll das Gelände ist und was Ihnen unterwegs begegnen kann. Vermeiden Sie möglichst Routen mit engen Passagen, steilen Abhängen oder anderen Abschnitten, die für Ihren Hund schwierig sein können. Achten Sie außerdem darauf, dass unterwegs ausreichend Möglichkeiten für Pausen vorhanden sind, und wählen Sie bei wärmerem Wetter Routen mit genügend Schatten. Prüfen Sie vor dem Start auch das Wetter und informieren Sie sich darüber, welche Regeln für Hunde im Wandergebiet gelten, beispielsweise wo Ihr Hund angeleint sein muss.

Was sollten Sie mitnehmen, wenn Sie mit Ihrem Hund wandern gehen?

Bei einem längeren Spaziergang ist es wichtig, ausreichend Ausrüstung für sich selbst und Ihren Hund mitzunehmen. Was Sie genau benötigen, hängt von der Route, dem Wetter und der Dauer der Wanderung ab. Denken Sie in jedem Fall an:

Prüfen Sie vor dem Start, ob Sie alles dabeihaben, und passen Sie Ihre Ausrüstung an die Bedingungen an, die Sie unterwegs erwarten.

Schützen Sie die Pfoten Ihres Hundes

Während einer Wanderung kommt Ihr Hund mit verschiedenen Untergründen in Kontakt. Dazu gehören beispielsweise Steine, raue Wege und warme Untergründe. Kontrollieren Sie daher unterwegs und nach der Wanderung die Pfoten und Ballen Ihres Hundes auf Verletzungen und/oder Reizungen. Auf rauen oder wechselnden Untergründen können Hundeschuhe zusätzlichen Schutz bieten. Gewöhnen Sie Ihren Hund jedoch vorher daran, damit er während der Wanderung bequem mit den Schuhen laufen kann. Möchten Sie mehr über die Verwendung und die verschiedenen Möglichkeiten erfahren? Dann lesen Sie unseren Blog „Warum sind Schuhe für Ihren Hund nützlich?“.

Behalten Sie Ihren Hund unterwegs gut im Auge

Achten Sie beim Wandern genau auf das Verhalten und die Bewegungen Ihres Hundes. Anzeichen von Müdigkeit können beispielsweise sein, dass Ihr Hund langsamer läuft, stärker hechelt als gewöhnlich, weniger aufmerksam ist oder sich weniger koordiniert bewegt. Auch Hinlegen, Stehenbleiben oder die Weigerung weiterzugehen können Anzeichen dafür sein, dass Ihr Hund müde wird. Legen Sie unterwegs regelmäßig Pausen ein und geben Sie Ihrem Hund Zeit, sich auszuruhen und zu trinken. Bemerken Sie, dass Ihr Hund deutlich müde wird? Passen Sie die Wanderung dann an und vermeiden Sie, dass Ihr Hund weiter belastet wird.

Mit Ihrem Hund bei warmem Wetter wandern

Warmes Wetter erfordert beim Wandern besondere Vorsicht. Bei warmem Wetter sollten Sie die Dauer und Intensität der Wanderung anpassen. Besonders bei Temperaturen ab etwa 20 °C können Hunde bei körperlicher Anstrengung schneller überhitzen. Berücksichtigen Sie daher die Rasse, Kondition und Gesundheit Ihres Hundes. Wählen Sie bei wärmerem Wetter die kühleren Tageszeiten, nehmen Sie ausreichend Trinkwasser mit und planen Sie Pausen an schattigen Orten. Achten Sie auch auf die Temperatur des Untergrunds, da sich Asphalt und Sand stark aufheizen können. Hechelt Ihr Hund stark, wird er träge oder hat er Schwierigkeiten, sich zu bewegen? Beenden Sie dann die Anstrengung und suchen Sie einen kühlen Ort auf. Wenn Ihr Hund deutliche Anzeichen einer Überhitzung zeigt, ist es wichtig, dass Sie Ihren Tierarzt kontaktieren. Möchten Sie mehr über sichere Bewegung an warmen Tagen erfahren? Dann lesen Sie unseren Blog „Hunde und warme Sommertage: 8 Tipps“.

Nehmen Sie Rücksicht auf die Natur und Tiere unterwegs

Während einer Wanderung können Ihnen Wildtiere, Nutztiere und andere Tiere begegnen. Halten Sie Ihren Hund daher gut unter Kontrolle und leinen Sie ihn an, wenn dies vorgeschrieben ist oder die Situation es erfordert. Lassen Sie Ihren Hund keine Wildtiere verfolgen und halten Sie ausreichend Abstand zu Nutztieren. Informieren Sie sich vorab auch darüber, welche Regeln für Hunde in dem Naturgebiet gelten, in dem Sie wandern möchten. So nehmen Sie Rücksicht auf Ihre Umgebung und verhindern, dass Ihr Hund während der Wanderung in eine unsichere Situation gerät.

Kontrollieren Sie Ihren Hund nach der Wanderung

Nehmen Sie sich nach der Wanderung etwas Zeit, um Ihren Hund gründlich zu kontrollieren. Sehen Sie sich seine Pfoten und Ballen an und achten Sie darauf, ob sich Ihr Hund nach der Anstrengung weiterhin normal bewegt und sich nicht anders verhält, als Sie es von ihm gewohnt sind. Kontrollieren Sie auch das Fell und die Haut auf Zecken, insbesondere rund um die Ohren, in den Achselhöhlen, in den Leisten und zwischen den Zehen. Besonders nach einem Spaziergang durch den Wald oder hohes Gras sollten Sie Ihren Hund gründlich untersuchen. Haben Sie eine Zecke gefunden und wissen nicht, wie Sie diese entfernen sollen? Dann lesen Sie unseren Blog „Zecke beim Hund entfernen: So geht es sicher und schnell“.

Gemeinsam gut vorbereitet unterwegs

Mit einer guten Vorbereitung passen Sie die Wanderung an die Kondition und Bedürfnisse Ihres Hundes an. Steigern Sie längere Spaziergänge langsam, wählen Sie eine geeignete Route und nehmen Sie ausreichend Wasser und die richtige Ausrüstung mit. Beobachten Sie Ihren Hund unterwegs aufmerksam und legen Sie rechtzeitig Pausen ein. So können Sie und Ihr Hund gut vorbereitet zu Ihrer nächsten Wanderung aufbrechen. Sind Sie unsicher, ob Wandern für Ihren Hund geeignet ist, oder haben Sie eine andere Frage? Dann wenden Sie sich unter tierarzt@medpets.at an unser tierärztliches Team.

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