Service
Warenkorb
Menu
5 % Rabatt auf alle Hundemäntel mit Code HUNDEMANTEL! Mehr lesen

Katze kastrieren oder sterilisieren lassen?

Geschrieben von Mara |

Bereits im Alter von etwa 5 Monaten kann ein Kätzchen geschlechtsreif sein. Kater können anfangen zu markieren und Katzen werden rollig. Durch eine Kastration oder Sterilisation wird Ihre Katze unfruchtbar und hormonell bedingtes Verhalten kann reduziert werden. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Kastration und Sterilisation Ihrer Katze!

Braun-weißes Kätzchen springt auf einer Wiese einem Schmetterling hinterher

Unterschied zwischen Sterilisation und Kastration

Häufig spricht man bei einer Katze von Sterilisation und bei einem Kater von Kastration. Tatsächlich werden jedoch sowohl Katzen als auch Kater kastriert. Beim Kater werden dabei die Hoden und bei der Katze die Eierstöcke, gegebenenfalls auch die Gebärmutter, entfernt. Bei einer Sterilisation werden die Ei- beziehungsweise Samenleiter durchtrennt. Die Geschlechtshormone bleiben dabei erhalten und wirken weiterhin auf den Körper und das Verhalten. Aus diesem Grund wird eine reine Durchtrennung der Samen- oder Eileiter kaum durchgeführt.

 

Relevante Produkte

Warum sollten Sie Ihre Katze kastrieren lassen?

Es gibt verschiedene Gründe, Ihre Katze kastrieren zu lassen:

Kater:

  • Markieren und Weglaufen können reduziert werden. Unkastrierte Kater markieren mit Urin, um ihren Geruch zu verbreiten und eine Partnerin zu finden. Auf diese Weise markieren sie außerdem ihr Revier.
  • Unkastrierte Kater kämpfen häufiger mit anderen Katern. Wenn Ihr Kater häufiger kämpft, besteht durch Biss- und Kratzverletzungen ein höheres Risiko für Erkrankungen wie FIV und FeLV.
  • Um weitere Probleme zu vermeiden, wenn ein oder beide Hoden nicht abgestiegen sind.

Katze:

  • Geringeres Risiko für Gesäugetumoren und eine Gebärmutterentzündung
  • Vermeidung unerwünschter Deckakte und Würfe
  • Keine Rolligkeit mehr mit Verhaltensweisen wie häufigem Miauen, Markieren und besonders anhänglichem Verhalten.
  • Kein Risiko mehr für das sogenannte „Dolly-Parton-Syndrom“. Dabei handelt es sich um eine gutartige, aber unangenehme Schwellung der Milchdrüsen, die durch das Hormon Progesteron verursacht wird.

In welchem Alter sollte eine Katze kastriert werden?

Normal große Katzen sind im Alter von 4 bis 6 Monaten weitgehend ausgewachsen. Dies kann ein geeigneter Zeitpunkt für die Kastration sein. Wenn Sie keinen unerwarteten Wurf möchten, ist es sinnvoll, Ihre Katze bis zur Kastration im Haus zu halten.

Was kostet die Kastration einer Katze?

Die Kosten einer Kastration lassen sich nur schwer pauschal angeben. Sie unterscheiden sich je nach Tierarztpraxis. Informieren Sie sich deshalb am besten direkt bei Ihrem Tierarzt über die aktuellen Kosten. Die Kastration einer weiblichen Katze ist in der Regel teurer als die Kastration eines Katers.

Nachsorge nach der Kastration

Nach der Kastration sollte sich Ihre Katze zunächst schonen, damit sie sich gut erholen kann. Leckt Ihre Katze häufig an der Wunde, kann ein Medical Pet Shirt oder ein Halskragen sinnvoll sein. Nach der Kastration empfiehlt es sich außerdem, die Fütterung anzupassen und gegebenenfalls auf ein Light-Futter umzusteigen. Nach der Kastration sinkt der Energiebedarf, während der Appetit zunehmen kann. Dadurch steigt das Risiko für Übergewicht. Ein Kater kann nach der Kastration noch bis zu 6 Wochen zeugungsfähig sein. Lassen Sie ihn daher nicht sofort wieder nach draußen.

Alternativen zur Kastration

Wenn Sie nicht züchten möchten, ist die Kastration eine Möglichkeit, die zuvor genannte Rolligkeit, bestimmte Erkrankungen und eine unerwünschte Trächtigkeit zu verhindern. Nicht jeder möchte seine Katze jedoch operieren lassen. Bei übermäßiger Rolligkeit können Sie zunächst auch ein Ergänzungsfuttermittel wie Puur Hormone Balance ausprobieren. Puur Hypersex kann bei übermäßigem Geschlechtstrieb eines Katers eingesetzt werden. Für weibliche Katzen gibt es außerdem die Katzenpille. Dabei handelt es sich um eine vorübergehende Lösung, die jedoch auch unangenehme Nebenwirkungen haben kann. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogartikel „Die Katzenpille“.

Haben Sie nach dem Lesen dieses Artikels noch Fragen zur Kastration oder Sterilisation? Dann wenden Sie sich an unser Veterinärteam unter tierarzt@medpets.at.

Häufig gestellte Fragen zur Kastration und Sterilisation von Katzen

Was ist der Unterschied zwischen Kastration und Sterilisation bei einer Katze?

Bei einer Kastration werden die geschlechtshormonproduzierenden Organe entfernt. Beim Kater sind dies die Hoden, bei der Katze die Eierstöcke. In der Praxis wird bei weiblichen Katzen häufig von einer Sterilisation gesprochen, obwohl es sich bei dem üblichen Eingriff technisch gesehen um eine Kastration handelt.

Warum sollte ich meinen Kater kastrieren lassen?

Eine Kastration verhindert die Fortpflanzung und kann hormonell bedingtes Verhalten wie Markieren, Weglaufen und Kämpfe mit anderen Katern reduzieren. Weniger Kämpfe verringern außerdem das Risiko für Biss- und Kratzverletzungen.

Wird meine Katze nach der Kastration dicker?

Das muss nicht sein. Nach der Kastration kann jedoch der Energiebedarf sinken, während der Appetit zunimmt. Dadurch steigt das Risiko für Übergewicht. Passen Sie die Futtermenge entsprechend an und kontrollieren Sie regelmäßig Gewicht und Körperkondition Ihrer Katze.

Wie pflege ich meine Katze nach der Kastration?

Gönnen Sie Ihrer Katze ausreichend Ruhe und kontrollieren Sie die Operationswunde täglich. Verhindern Sie, dass Ihre Katze häufig an der Wunde leckt. Bei Bedarf können Sie dafür ein Medical Pet Shirt oder einen Halskragen verwenden. Befolgen Sie außerdem immer die Nachsorgehinweise Ihres Tierarztes.

Kann mein Kater nach der Kastration noch eine Katze decken?

Ja. Direkt nach dem Eingriff kann ein Kater noch einige Zeit zeugungsfähig sein. In diesem Blog wird hierfür ein Zeitraum von bis zu etwa 6 Wochen angegeben. Berücksichtigen Sie dies insbesondere, wenn sich eine unkastrierte Katze im Haushalt befindet.

Ab welchem Alter kann ich meine Katze kastrieren lassen?

Viele Katzen werden im Alter von etwa 4 bis 6 Monaten kastriert. Besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, welcher Zeitpunkt für Ihre Katze geeignet ist.

Warum sollte ich meine Katze kastrieren lassen?

Nach der Kastration kann eine Katze nicht mehr trächtig werden und wird nicht mehr rollig. Außerdem sinkt das Risiko für bestimmte Erkrankungen der Fortpflanzungsorgane und Milchdrüsen.

Braucht meine Katze nach der Kastration ein anderes Futter?

Nicht jede Katze muss unmittelbar auf ein anderes Futter umgestellt werden. Wichtig ist jedoch, dass die Energiezufuhr zum niedrigeren Energiebedarf nach der Kastration passt. Ein Futter für kastrierte beziehungsweise sterilisierte Katzen kann dabei unterstützen. Behalten Sie insbesondere das Gewicht und die Körperkondition Ihrer Katze im Blick.

Wann sollte ich nach der Kastration den Tierarzt kontaktieren?

Wenden Sie sich an Ihren Tierarzt, wenn die Wunde deutlich gerötet, geschwollen oder schmerzhaft ist, blutet oder Flüssigkeit austritt. Auch wenn Ihre Katze sehr schlapp bleibt, nicht fressen oder trinken möchte oder deutlich krank wirkt, sollten Sie Ihren Tierarzt kontaktieren.

Was kostet die Kastration einer Katze?

Die Kosten unterscheiden sich je nach Tierarztpraxis und auch zwischen Kater und Katze. Für einen aktuellen Preis wenden Sie sich am besten direkt an Ihren Tierarzt.

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

Lesen Sie auch unsere anderen Blogs

Mehr Tipps
Armanda-Klein

Über die Person

Armanda, tiermedizinische Fachangestellte bei Medpets

Armanda ist tiermedizinische Fachangestellte und Content Specialist bei Medpets mit einem Hintergrund in der Veterinärmedizin. Sie bietet verständliche und fachkundige Beratung zu Tiergesundheit, Verhalten und Pflege, damit Tierhalter gut informierte Entscheidungen treffen können.

Mehr über Armanda erfahren