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Wie bekomme ich meinen Hund (wieder) stubenrein?

Geschrieben von Anne |

Normalerweise lernt jeder Hund bereits als Welpe, stubenrein zu werden. Bei manchen Hunden kann dies länger dauern als bei anderen, grundsätzlich wird jedoch jeder Hund irgendwann stubenrein. Ab diesem Zeitpunkt wird ein Hund nicht mehr ins Haus urinieren, es sei denn, es gibt einen bestimmten Grund dafür.

Wenn unerwünschtes Urinierverhalten auftritt, wie das Urinieren im Haus, oder der Hund nie stubenrein geworden ist, hat dies immer eine Ursache. Indirekt signalisiert der Hund damit, dass etwas nicht stimmt.

Grob lassen sich die Ursachen für unerwünschtes Urinierverhalten in zwei Gruppen einteilen: eine medizinische Ursache oder ein „Verhaltensproblem“.

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Medizinische Ursache

Medizinische Ursachen können beispielsweise Blasenprobleme, Nierenprobleme, Diabetes oder Inkontinenz sein. Darüber hinaus kommen mehrere weitere Ursachen infrage. Wenn Sie ein medizinisches Problem vermuten, wenden Sie sich am besten an Ihren Tierarzt. Wenn Sie bemerken, dass Ihr Hund nicht urinieren kann oder ständig Pressdrang hat, müssen Sie sich sofort an Ihren Tierarzt wenden. Dies ist ein Notfall! Es gibt Nahrungsergänzungsmittel, die Ihren Hund bei Blasenproblemen unterstützen können. Dr. Ann’s Urinary Care unterstützt beispielsweise eine gesunde Blase. Das Futter Vetality Urinary wurde von Tierärzten speziell zur Behandlung von Harnwegsproblemen infolge von Blasengrieß (Struvit) entwickelt.

Praktische Produkte

Urinieren im Haus infolge eines „Verhaltensproblems“

Unterwürfigkeit/Unsicherheit

Eine der Ursachen für das Urinieren im Haus ist Unterwürfigkeit oder Unsicherheit. Dies zeigt sich häufig bei einem Hund, der eine niedrige Körperhaltung einnimmt und dieses Verhalten gegenüber einem ranghöheren Individuum zeigt. Dies kommt häufig bei jungen Welpen vor. Aus Unsicherheit lässt der Hund etwas Urin ab, um eine mögliche Aggression des anderen Individuums zu hemmen oder zu verhindern. Mit zunehmendem Alter gewinnt der Hund meist mehr Selbstvertrauen und das Verhalten kann von selbst wieder verschwinden. Außerdem ist es wichtig, sich dem Welpen ruhig und nicht zu dominant zu nähern. Gehen Sie bei der Begrüßung in die Knie und streicheln Sie den Hund nicht auf dem Kopf, da dies dominant wirken kann, sondern beispielsweise zwischen den Vorderbeinen. Wenn das gut funktioniert, können Sie den Kontakt mit Ihrem Hund schrittweise erweitern.

Aufregung

Aufgrund von Aufregung können Hunde die Kontrolle über ihre Blasenmuskulatur verlieren und etwas Urin absetzen. Diese Aufregung kann aus Begeisterung und Freude, aber auch aus Anspannung bestehen. Dies beobachten wir vor allem bei Welpen und jungen Hunden. Bei einer Begrüßung oder beim Spielen werden sie manchmal so aufgeregt, dass sie Urin verlieren. Versuchen Sie, eine Begrüßung möglichst ruhig ablaufen zu lassen, und bleiben Sie dabei selbst ruhig. Wenn dies nicht ausreichend hilft, können Sie den Hund beim Hereinkommen zunächst ignorieren und ihm erst wieder Aufmerksamkeit schenken, wenn er etwas ruhiger geworden ist. Außerdem ist es ratsam, dem Hund vor und nach dem Spielen die Möglichkeit zum Urinieren zu geben und die Spiele kurz zu halten. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit unerwünschten Urinierens verringert.

Markierverhalten

Manche Hunde neigen dazu, ihr Revier zu markieren. Dies kann beispielsweise auftreten, wenn die Position des Hundes innerhalb der Gruppe oder Familie nicht klar ist. Auch die Anwesenheit eines anderen Hundes im Haus oder der Anblick eines vorbeilaufenden Hundes kann dieses Verhalten auslösen. In diesem Fall wird meist gegen senkrechte Gegenstände uriniert, beispielsweise gegen das Sofa oder eine Tür. In manchen Fällen kann eine chemische oder operative Kastration eine Verbesserung bewirken. Darüber hinaus ist es sinnvoll, klare Regeln aufzustellen und dem Hund gegenüber eine eindeutige Führung zu zeigen.

Trennungsangst

Auch Trennungsangst kann eine Ursache für unerwünschtes Urinierverhalten sein. Durch die erlebte Angst und den Stress verliert der Hund die Kontrolle über sein Urinierverhalten, sodass es passieren kann, dass er ins Haus uriniert. Es ist wichtig, die Trennungsangst mithilfe einer Verhaltenstherapie zu behandeln. Dies kostet viel Zeit und ist nicht immer einfach, ist jedoch notwendig, um das Wohlbefinden Ihres Hundes zu verbessern und zugleich das unerwünschte Urinierverhalten anzugehen. Es gibt außerdem Produkte, die Ihren Hund bei angst- und stressbedingtem Urinierverhalten unterstützen können. Die Produkte von Pet Remedy enthalten beruhigende Inhaltsstoffe wie Baldrian, um Ihren Hund in Zeiten von Angst und Anspannung auf natürliche Weise zu unterstützen.

Unsauberkeit im Zwinger

Hunde, die längere Zeit in einem Tierheim leben und nur selten nach draußen kommen, oder Hunde, die zu Hause häufig allein sind, können eine sogenannte Zwingerunsauberkeit entwickeln. Normalerweise wird ein Hund seinen eigenen Platz nicht beschmutzen. Wenn er jedoch keine Möglichkeit erhält, sich draußen zu lösen, kann dies dennoch auftreten. Mit der Zeit kann daraus eine Gewohnheit oder ein erlerntes Verhalten werden. Wenn Sie Ihren Hund allein zu Hause lassen müssen, sorgen Sie deshalb dafür, dass jemand mehrmals täglich mit ihm nach draußen geht.

Achtung! Bestrafung hilft nicht und kann das Problem nur verschlimmern!

Grundsätzlich gilt bei Urinieren im Haus infolge eines Verhaltensproblems, dass der Hund nicht bestraft werden darf. Dadurch kann sich das Verhalten sogar verschlimmern. Schließlich gibt es einen Grund dafür, dass der Hund ins Haus uriniert. Es ist wichtig, diese Ursache zu behandeln. In manchen Fällen ist dafür ein Verhaltens- oder Alltagstraining erforderlich. Dieses Training kann mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln unterstützt werden.

Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln

Zur Unterstützung bei Stress und Anspannung, die möglicherweise unerwünschtes Urinierverhalten verursachen, stehen verschiedene Nahrungsergänzungsmittel und unterstützende Produkte zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise Dr. Ann’s Stress Reduction, Adaptil Calm – Zerstäuber, Adaptil Calm – Halsband oder Adaptil Chews. Auch Zylkene, Telizen und Vetplus Calmex können verwendet werden. Für eine passende Beratung können Sie sich an unseren Tierarzt wenden.

Gerüche und Flecken entfernen

Wenn ein Hund ins Haus uriniert, muss der Geruch entfernt werden, damit der Hund nicht immer wieder an dieselbe Stelle uriniert. Dafür können Sie speziell entwickelte Produkte verwenden. Zu unserem Sortiment gehören beispielsweise Urine Off Hund, All Friends Animal House Cleaner und Ecopets Urine Buster. Mit CSI Urine Hund/Welpe Spray entfernen Sie Urinflecken und Uringerüche auf molekularer Ebene, um erneutes Markieren durch Ihren Hund zu verhindern.

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